„PflegeJobmesse“ zeigt am 14. April Zukunft, Innovation und Menschlichkeit (Bildquelle: Julian Meinhardt I grasshopper kreativ)

„PflegeJobmesse“ zeigt am 14. April Zukunft, Innovation und Menschlichkeit

 

Die Pflege ist weit mehr als ein klassischer Sozialberuf, denn sie verbindet Menschlichkeit, moderne Technik und zukunftssichere Berufsperspektiven. Welche Vorzüge der Pflegeberuf haben kann, erfahren die Besucherinnen und Besucher unter dem Motto „Pflege. Technik. Zukunft.“ am Dienstag, 14. April, von 10 bis 14 Uhr bei der mittlerweile dritten „PflegeJobmesse“ des Neckar-Odenwald-Kreises im Kultur- und Tagungszentrum Alte Mälzerei in Mosbach. Die kostenlose Messe bietet Besucherinnen und Besuchern ein vielseitiges Programm rund um den Pflegeberuf, innovative Pflegetechnologien und aktuelle Trends in der Bewerbung. Eingeladen sind insbesondere Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Berufsorientierung, Absolventinnen und Absolventen, Quereinsteiger, pflegende Angehörige, Fachkräfte sowie alle Interessierten, die sich informieren möchten.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt in diesem Jahr auf dem Thema Pflegetechnologien. Das Landeskompetenzzentrum Pflege und Digitalisierung präsentiert den Roboter „Navel“ sowie weitere innovative Lösungen für den Pflegealltag. Ergänzt wird das Angebot durch praktische Alltagshelfer, die sowohl für Pflegeeinrichtungen als auch für pflegende Angehörige interessant sein können. Dabei wird deutlich, dass Technik nicht die Pflege ersetzen, sondern unterstützen soll, um mehr Raum für das zu schaffen, was wirklich zählt: den Menschen.

Zwölf Arbeitgeber aus der ambulanten, stationären und klinischen Pflege, Pflegeschulen sowie weitere Akteure geben an interaktiven Ständen umfassende Einblicke in Ausbildungswege, Studienmöglichkeiten und berufliche Perspektiven. Besucherinnen und Besucher haben die Gelegenheit, direkt mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch zu kommen und erste Kontakte für Praktika, Ausbildungsplätze oder Praxissemester zu knüpfen. Auf der Messe wird neben den verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten zum Pflegefachmann/zur Pflegefachfrau und Altenpflegehelfer/in auch über die akademischen Studiengänge Physician Assistant und BWL-Gesundheitsmanagement sowie den dualen Studiengang Pflege an der DHBW Mosbach informiert.

Das Rahmenprogramm greift aktuelle Entwicklungen im Bewerbungsprozess auf. In den Foren „Bewerben mit KI“ und „Social Media im Krankenhaus“ geben zwei Expertinnen spannende Einblicke. Sabine Kunert, Weiterbildungsscout Region Donau-Iller, zeigt praxisnah, wie Künstliche Intelligenz Bewerbungen unterstützen und vorbereiten kann. Suna Seker, stellvertretende pflegerische Gesamtleitung an der Kopfklinik Heidelberg und Digital Content Creator, berichtet aus erster Hand über ihren Karriereweg und wie sich Pflege mit digitalen Projekten und Social Media verbinden lässt.

Neben Informationen und Beratungen bietet die Messe außerdem zahlreiche Mitmachaktionen: von professioneller Make-up-Beratung über kostengünstige Bewerbungsfotos bis hin zu Virtual-Reality-Erlebnissen der Agentur für Arbeit, die einen realistischen Einblick in verschiedene Ausbildungsberufe ermöglichen. Auch das Jobcenter klärt über individuelle Wege in den Pflegeberuf auf. Für eine lockere Atmosphäre sorgen dabei Aktionen wie eine Fotobox oder ein Glücksrad.

„Pflege lebt von Nähe, Vertrauen und Respekt. Moderne Technik kann dabei helfen, den Arbeitsalltag zu erleichtern – aber sie ersetzt nicht die menschliche Begegnung. Die diesjährige ,PflegeJobmesse‘ unter dem Motto ,Pflege.Technik.Zukunft.‘ bringt genau diese beiden Aspekte zusammen, um die Pflege nachhaltig zu stärken“, betont Peter Roos, Leiter des Fachbereichs Jugend und Soziales im Landratsamt.

Angesichts des bereits spürbaren Fachkräftemangels, der sich durch den demografischen Wandel weiter verschärfen wird, steigt die Bedeutung der Nachwuchsgewinnung. Ziel der Messe ist es daher, frühzeitig über die vielfältigen und sicheren Perspektiven in der Pflege zu informieren und neue Wege in den Beruf aufzuzeigen.

Organisiert wird die „PflegeJobmesse“ durch ein breites Netzwerk regionaler Partner, darunter die Augusta-Bender-Schule Mosbach, das Bildungsinstitut für Gesundheits- und Krankenpflege der Neckar-Odenwald-Kliniken, die Johannes-Diakonie, das Jobcenter Neckar-Odenwald, die Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall-Tauberbischofsheim, das Regionalbüro Netzwerk Fortbildung Mannheim sowie die Stabsstellen Sozialplanung und Entgelte im Landratsamt und zahlreiche ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis.

Die Zusammenarbeit ist im Rahmen der Kommunalen Pflegekonferenz Neckar-Odenwald-Kreis gewachsen und zeigt, wie wichtig Vernetzung und gemeinsames Engagement für die Zukunft der Pflege sind.

Quelle: Julian Meinhardt I grasshopper kreativ

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